Mit der Kampagne „Noch kannst du …!“ stellen wir zu den „Internationalen Woche gegen Rassismus“ Materialen zur Verfügung, mit denen über Eure Social-Media-Kanäle und im öffentlichen Raum Spuren hinterlassen werden können: Für die Menschenrechte und für alles andere, was eine Demokratie ausmacht und Rechtsaußen ein Dorn im Auge ist.
Auf der Seite Startseite - Noch kannst Du! (noch-kannst-du.de) können Sie Materialien bestellen, die Sie verteilen, aufhängen oder was auch immer Sie für Ideen damit haben.
Denn: Unsere Demokratie und unsere demokratischen Rechte sind in Gefahr.
Die Gefahr geht aus von Rechtsextremisten innerhalb und außerhalb der Parlamente.
Rechtsextremisten haben der gesellschaftlichen Vielfalt in unserem Land den Kampf angesagt. Und sie sind bereit und entschlossen, alles zu beseitigen, was ihnen dabei im Weg steht und unsere Demokratie ausmacht:
- die unabhängige Justiz,
- die kritische Zivilgesellschaft,
- die freie Presse,
- die Versammlungsfreiheit und das Demonstrationsrecht,
- das Recht auf Asyl,
- den Schutz von Minderheiten vor Rassismus und Diskriminierung und
- freie Wahlen.
Wer nicht zulassen will, dass die Demokratie in Deutschland noch einmal dem Hass auf vermeintlich „Andere“ geopfert wird, ist jetzt gefordert.
Wer morgen nicht in einem Deutschland aufwachen will, in dem die Presse-, Informations- und Versammlungsfreiheit abgeschafft und die unabhängige Justiz beseitigt worden sind, um „missliebige“ Menschen ungehindert ausgrenzen, aussortieren, herabwürdigen und diskriminieren zu können, muss spätestens jetzt wach und aktiv werden.
Es ist gut, dass Millionen Menschen seit Wochen gegen Rechtsaußen auf die Straße gehen und damit von demokratischen Rechten Gebrauch machen, die Rechtsextreme ihnen nehmen wollen. Dieser Einsatz für unsere Demokratie darf aber nicht bei Demonstrationen enden. Widerspruch braucht es auch im „Kleinen“: bei Klassenfesten, Familienfeiern und Betriebsausflügen, in der Straßenbahn und an der Supermarktkasse, im Verein und in der Nachbarschaft.
Seid, bleibt oder werdet aktiv. Denn: „Nie wieder ist jetzt!“